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Herausforderung Komplexität

Nach über einem Jahrzehnt Arbeit als Berater_innen, Trainer_innen und Coach mit virtuellen Teams stießen wir immer häufiger an Grenzen in zwei Bereichen:

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Die Projektlandschaft unserer Kund_innen war oftmals so komplex, dass wir zu viel kostbare Zeit von Angesicht zu Angesicht darauf verwenden mussten, ihre Prozesslandkarten und Netzwerke zu verstehen und sie auch für sie selber nachvollziehbar zu machen.

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Selbst wenn es uns gelang, die Komplexität entsprechend abzubilden, erhofften sich Kund_innen häufig innerhalb eines Workshops Lösungen für alle ihre Herausforderungen gleichzeitig. Auch entsprechendes Erwartungsmanagement war nicht immer erfolgreich.

Zusammengefasst hatten wir das Gefühl, dass es uns angesichts der zunehmenden Komplexität an Wissen und Präzision mangelte. Wir (das sind Dr. Marcus Hildebrandt, Line Jehle von Perform Globally und Stefan Meister) untersuchten und evaluierten daraufhin die akkumulierten Daten unserer Erfahrungen und die anderer Experten, u.a. auch im direkten Kontakt mit den Pionieren des Feldes, Jessica Lipnack und Karen Sobel-Lojeski.

Unser Durchbruch kam, als wir erkannten, dass es tatsächlich einen verbindenden Erfolgsfaktor für alle virtuellen Teams, Gruppen und Netzwerke gab: Den Grad der wahrgenommenen „Nähe“ gegenüber dem Team/der Gruppe/dem Netzwerk und/oder einzelnen Mitgliedern.

 

Virtuelle Nähe als Erfolgsfaktor

Jeder kennt das Gefühl, einer Person oder gar Organisation „näher“ zu sein als einer anderen, obgleich mit beiden kaum bis kein Kontakt von Angesicht zu Angesicht möglich ist. Vielleicht ist es beispielhaft der Schreibstil einer E-Mail, vielleicht die proaktive Übernahme von Prozessen oder die Wahl des für uns passenden Mediums, welche uns dieses Gefühl vermitteln.

Wie definieren wir Nähe in virtuellen Kontexten? Für uns ist es die „wahrgenommene Nähe zwischen zwei oder mehr Menschen in Zusammenarbeit mit wenig oder keinem Kontakt von Angesicht zu Angesicht.“ Ohne diese virtuelle Nähe ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Projekt oder eine Kooperation erfolgreich verläuft, deutlich geringer.

 

Wie können wir virtuelle Nähe messen?

Über zwei Jahre hinweg entwickelten wir einen zunächst papier-, in späteren Versionen webbasierten Fragebogen, den wir in insgesamt fünf Versionen aufgrund der Rückmeldungen unserer Kund_innen und externen Experten immer weiter verfeinerten. Dabei verschwanden Dimensionen, weitere kollabierten mit anderen, neue kamen hinzu. Wir nannten den Fragebogen „Virtual Performance Assessment“ (VPA®) – aus dem Auswertungen in zwei Bereichen erstellt werden können:

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Entweder werden die Resultate jedes einzelnen Teilnehmers evaluiert

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Oder die akkumulierten Gruppenresultate werden evaluiert. Hierbei können auch Teilgruppen miteinander verglichen werden oder die jeweiligen Perspektiven der Führungskraft und der Gruppe.

Die Resultate zeigen, in grafischer Form aufbereitet, deutlich die Stärken, aber auch die Bereiche möglicher Verbesserung in der Zusammenarbeit im Team. Es gibt unseres Wissens derzeit weltweit kein System, was vergleichbar umfassend die Komplexität abbildet, in der sich virtuelle Zusammenarbeit entwickelt.

Erfahren Sie mehr über unsere Services, um die Leistungsfähigkeit Ihrer virtuellen Zusammenarbeit zu verbessern.

 

Aus der Forschung zum Buch

Aus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit und der praktischen Umsetzung mit Führungskräften und virtuellen Teams entwickelte sich auch unser Buch „Closeness at Distance“, dessen Titel wir Jessica Lipnack verdanken, die auch das Vorwort schrieb.

Closeness at a Distance

Closeness at a Distance

Dr. Marcus Hildebrandt, Line Jehle, Stefan Meister und Susanne Skoruppa.

Closeness at a Distance ist ein richtungsweisender Ansatz für die Herausforderungen, denen Teams und Führungskräfte heutzutage zunehmend begegnen. Für viele, die in internationalen Kontexten tätig sind, macht virtuelles Arbeiten den Großteil der Arbeitszeit aus und die Gewinner von morgen werden diejenigen Unternehmen sein, die proaktiv ihre virtuelle Zusammenarbeit optimieren. Denn virtuelle Führung, Projektmanagemant aus der Ferne sowie Networking sind die kritischen Erfolgsfaktoren von heute und morgen.

Closeness at a Distance führt die Leser_in an das Thema Virtual Performance Improvement (VPI©) heran und eröffnet ihnen dadurch neue Lösungsansätze für die zentralen Herausforderungen, die internationale virtuelle Teams, Gruppen und Netzwerke mit sich bringen. Das Buch unterstützt Führungskräfte, Teammitglieder und ganze Organisationen bei der Verbesserung ihrer virtuellen Performance und bietet dank zahlreicher Fallstudien praktische Hilfestellungen für alle, die in diesem Kontext arbeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

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