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Allison Browning_Grossbritannien/Japan

Allison Browning

Grossbritannien/Japan

Wie sind Sie zu dem gekommen, was Sie machen? 

Sprachen und andere Kulturen haben mich seit meinen ersten Auslandsaufenthalten und Schüleraustauschen in Frankreich und Deutschland im Alter von 13/14 Jahren begeistert. Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums in „International Business und Fremdsprachen“ war ich von dem Einfluss, den Kultur auf Menschen und deren unterschiedliches Verständnis von Unternehmensführung ausübt, extrem fasziniert und habe mich dazu entschlossen, in einer Kultur zu leben und zu arbeiten, die sich grundlegend von der meinen unterscheidet.

Ich habe bewusst danach gesucht, gezwungen zu sein, Verhaltensweisen zu hinterfragen und meine eigenen Werte und Denkweisen an die anderer anzupassen sowie einen Kulturschock und den Kreislauf des kulturellen Annäherungsprozesses selbst zu erleben, bevor ich als interkulturelle Trainerin tätig werden konnte. Ich bin daher mit 23 Jahren in ein kleines ländliches Dorf im Süden von Japan gezogen, um dort in einer Bildungseinrichtung zu arbeiten. 6 Jahre später in Tokio, nachdem ich über 3 Jahre ausgiebige Geschäftsreisen durch die Region Pan-Asiens unternommen hatte und im Kontakt mit Kunden aus der ganzen Welt stand, habe ich meine Karriere als interkulturelle Trainerin in Businesskontexten begonnen. In dieser Zeit bin ich weiterhin geschäftlich gereist und meinem damaligen Beruf als internationale qualitative Marktforscherin nachgegangen.

Was können intercultures-Kunden an Ihnen einzigartig finden?  

Auch wenn ich meinen professionellen Fokus auf bestimmte Länder begrenzt habe (u.a.  Großbritannien, Deutschland, Japan, Frankreich sowie Pan-Asien und Europa), habe ich ebenfalls relevante Berufserfahrung in der Unternehmensführung vor Ort in mehr als 30 verschiedenen Ländern in Asien, Europa, Afrika und Amerika sammeln können. Dazu zählen beispielsweise China, Russland, Italien, Finnland, Türkei, Brasilien, die USA, Ägypten und Kenia. Gerade in der heutigen Zeit arbeiten Unternehmen sehr selten fast ausschließlich im monokulturellen Umfeld, sehr häufig setzen sich ihre Teams aus Menschen verschiedenster Kulturen zusammen (im face-to-face-Kontakt oder virtuell) und stehen im Kontakt zu Kunden und Dienstleister aus der ganzen Welt.

Ich nutze daher mein Wissen und meine Expertise bezüglich all dieser unterschiedlichen Kulturen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Wertevorstellungen der jeweiligen Kulturen und der meiner TrainingsteilnehmerInnen herauszustellen – mit dem Ziel, die gemeinsame Zusammenarbeit so effektiv wie möglich zu gestalten. Ich halte es für sehr wichtig, Kultur, einschließlich der Unterschiede zwischen Firmenkunden, Positionen, Generationen und Individuen, aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, innerhalb und über National-Kulturen hinweg, und thematisiere dies in meinen Trainings- und Coachingssessions. Ich habe große Freude daran, mit Kunden zusammenzuarbeiten, die sich an sehr unterschiedlichen Stufen ihrer beruflichen Karriere befinden, von CEOs und Führungskräften bis hin zu jungen Mitarbeitern und „High Potentials“.

Was gefällt Ihnen an der Arbeit mit intercultures? 

Kurz gesagt: die Seriosität, Hingabe, Kompetenz und Leidenschaft. Es ist toll, mit einer Beratungs- und Trainingsorganisation zusammenzuarbeiten, die auf ihrem Gebiet führend ist, die sich authentisch um den Erfolg ihrer Kunden sorgt und ihre BeraterInnen und TrainerInnen darin unterstützt, ihre beste Arbeit zu leisten. Ein weiterer Aspekt, den ich bei intercultures sehr schätze, ist die gelebte Interkulturalität – das intercultures Head Office Team ist selbst (im Gegensatz zu anderen Anbietern, deren Teams oft komplett monokulturell sind) sehr international. Dies hat den Vorteil, dass sie sich authentisch mit den Erfahrungen, Herausforderungen und Bedürfnissen ihrer internationalen Kunden identifizieren können.

Im globalen Kontext – warum, denken Sie, ist Ihre Arbeit – und unsere gemeinsame Arbeit – wichtig?

Gerade in Zeiten politischer Unruhen und der tiefen Infragestellung unserer Gesellschaftsstrukturen, wenn Menschen und sogar Länder versucht sind in sich zu kehren und sich in das bereits Bekannte zurückzuziehen, anstatt das „Neue“ und „Andere“ mit offenen Armen zu begrüßen, glaube ich, dass interkulturelles Verständnis und internationale Zusammenarbeit niemals wichtiger waren.

Verständnis und Respekt für kulturelle Unterschiede sind von elementarer Bedeutung, um die Zunahme der Angst in der Welt zu überwinden – nicht nur um verpasste Chancen und suboptimale Entscheidungen zu vermeiden, sondern auch um Katastrophen zu verhindern. Wir hören manchmal, dass mit der „Globalisierung“ Unterschiede zwischen Ländern und Kulturen verschwinden, die Realität sieht jedoch häufig so aus, dass Unterschiede ignoriert werden, anstatt sie zu befürworten. Wir müssen uns über diese Unterschiede bewusstwerden und sie schätzen lernen, nicht nur um mit ihnen „zurechtzukommen“, sondern auch, um sie gewinnbringend zu nutzen und sicherzustellen, dass nicht nur Geschäftsleute und Unternehmen davon profitieren, sondern die globale Gesellschaft als Ganzes.

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