intercultures: Interkulturelles Training - Cross-Cultural Adaptability Inventory
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Intercultural Development Inventory (IDI)
Das Assessment-Instrument Intercultural Development Inventory (IDI) (Hammer, M. & Bennett, M., 1998) erfasst die grundlegende Einstellung von Menschen gegenüber kulturellen Unterschieden. Theoretische Basis des IDI ist das Entwicklungsmodell interkultureller Sensibilität (DMIS) von Milton Bennett (1986, 1993). Es postuliert sechs Entwicklungsstufen der Wahrnehmung und des Umgangs mit interkulturellen Unterschieden, und diese werden von Erfahrungen und von der Reflexion dieser Erfahrungen beeinflusst. Je komplexer das konstruierte Weltbild in Hinsicht auf kulturelle Unterschiedlichkeit ist, desto sensibler ist die Person in der Wahrnehmung und im Umgang mit diesen Unterschieden.

Anhand von 50 theoretisch fundierten Items können fünf der sechs Hauptstufen interkultureller Sensibilität gemessen werden (außer Integration). Mit dem anwendungsfreundlichen Instrument lässt sich sowohl ein graphisches Profil einer Person oder einer Gruppe als auch eine Interpretation bezüglich ihrer vorherrschenden Orientierung gegenüber kulturellen Unterschieden erstellen.

Die Gütekriterien Zuverlässigkeit und Gültigkeit von IDI sind sehr hoch. Durch seine theoretische Fundierung und dadurch, dass nicht Einstellungen, sondern kognitive Strukturen erfasst werden, ist das Instrument weniger anfällig für Situationseinflüsse. Das Wissen darüber, in welchem Stadium sich eine Person oder eine Gruppe befindet, ist beispielsweise für Bedarfsanalysen, Weiterbildungs- und Trainingsentwicklung oder für die Evaluation von Programmeffektivität in Personalabteilungen von großem Nutzen.

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